{"id":387,"date":"2020-05-04T08:00:25","date_gmt":"2020-05-04T06:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/lucability.com\/2015\/06\/15\/dont-do-these-12-things\/"},"modified":"2020-06-02T01:36:35","modified_gmt":"2020-06-01T23:36:35","slug":"biodiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lucability.com\/2020\/05\/04\/biodiv\/","title":{"rendered":"Projekt: Biodiv+"},"content":{"rendered":"
[vc_row bg_type=“color“ header_feature=“yes“ bg_color=“#36857f“ padding_top=“9px“ padding_bottom=“9px“][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][vc_column width=“2\/3″][vc_column_text]Branche:<\/strong> Nonprofit, Umweltschutz, Landwirtschaft<\/span> Das Projekt macht sich die Konzeption einer nativen iOS-App und die Umsetzung eines klickbaren High-Fidelity-Prototypen zum Ziel. Im Fokus standen motivationsf\u00f6rdernde Gamefication-Elemente. Es wurde nach Lean UX Methoden vorgegangen, Designentscheidungen wurden kontinuierlich mit potenziellen Nutzern evaluiert. Die dabei entstandene App hei\u00dft „biodiv+“. Wie der Name andeutet, soll sie zur Erh\u00f6hung der Biodiversit\u00e4t f\u00fchren. Sie soll in der \u00f6kologischen wie konventionellen Landwirtschaft zum Einsatz kommen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n [\/vc_column_text] Die Fokusgruppe kam in der Phase des Verstehens des Nutzungskontextes zum Einsatz. Stattgefunden hat die Diskussion auf einem Demeter-Bauernhof im Landkreis Ludwigsburg. Das Thema des Gespr\u00e4ches wurde im Vorfeld bereits an alle Teilnehmer kommuniziert. Die gespr\u00e4chsleitenden Fragestellungen waren: Wie sieht die Bereitschaft von Landwirten aus, mittels Smartphone-App, Unterst\u00fctzung bei der Umsetzung von Ma\u00dfnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt anzunehmen? Welche Bedingungen sollten dabei erf\u00fcllt werden? [\/vc_column_text]
\nAuftraggeber:<\/strong> Biodiversit\u00e4tsberater (Regierungspr\u00e4sidium Stuttgart)<\/span>
\nMeine Rolle<\/strong>: UX Research, Konzept, Information-Architecture, UI-Design, Testing<\/span>
\nHerausforderung:<\/strong> Gamification-Ansatz in digitalfeindlichem Umfeld<\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][\/vc_row][vc_row column_gap=“5″ margin_bottom=“0″][vc_column][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1\/6″][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=“2\/3″]Vorhaben<\/span><\/h3>[vc_column_text css=“.vc_custom_1591053903355{border-radius: 10px !important;}“]<\/p>\n
Wettbewerbsanalyse<\/span><\/h3>[vc_column_text animation_delay=“400″]Als potenzieller direkter Wettbewerber konnte kein bereits existierendes Projekt ausgemacht werden. Es existiert lediglich ein vom Leibniz-Zentrum f\u00fcr Agrarumweltforschung in M\u00fcnchenberg entwickeltes, aber noch nicht ver\u00f6ffentlichtes Dokumentationssystem f\u00fcr Agrarumwelt- und Klimama\u00dfnahmen, das auf den Namen NAT-App h\u00f6rt. Im Gegensatz zu biodiv+<\/em>\u00a0wird hier versucht den Nutzer durch Beh\u00f6rdenkonformit\u00e4t zu gewinnen, wodurch sich F\u00f6rdergelder beantragen lassen k\u00f6nnten. Doch die Beh\u00f6rdenkonformit\u00e4t konnte bislang aus technischen Gr\u00fcnden nicht erreicht werden.
\n<\/span>Als indirekte Wettbewerber kommen lediglich noch die verschiedenen Beratungsangebote in Frage, die jedoch eine relativ hohe Einstiegsh\u00fcrde haben und vom Landwirt umf\u00e4ngliche Einblicke in seine Betriebsweise einfordern.[\/vc_column_text][vc_empty_space height=“9px“][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1\/6″][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][vc_column width=“2\/3″ css=“.vc_custom_1588048677279{background-color: #f9f9f9 !important;background-position: 0 0 !important;background-repeat: repeat !important;border-radius: 30px !important;}“][vc_empty_space height=“18px“]Chancen und Herausforderungen einer Biodiversit\u00e4ts-App<\/span><\/h3>
Chancen<\/span><\/h4>
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\n<\/b>Durch das Nutzen der App profitiert der Landwirt, indem er seinen Betrieb \u00f6kologisch aufwertet. Er gewinnt dadurch nicht nur an Ansehen in der Bev\u00f6lkerung, sondern schafft die Grundlage f\u00fcr den Erhalt von F\u00f6rdergeldern. Gleichzeitig profitiert die Umwelt von den umgesetzten Schutzma\u00dfnahmen zum Erhalt der Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n
\n<\/li>\n
\n<\/b>Selbst wenn der User nicht alle f\u00fcr ihn passenden Ma\u00dfnahmen umsetzt, wird der Nutzer f\u00fcr ein Thema sensibilisiert, das ihm bisher vielleicht verschlossen blieb. Er erh\u00e4lt auf spielerische Art und Weise Informationen und wird regelm\u00e4\u00dfig auf dem Laufenden gehalten.<\/p>\n
\n<\/li>\n
\n<\/b>Der User erspart sich Beh\u00f6rdeng\u00e4nge, es sind keine aufw\u00e4ndigen Recherchen im Internet oder die Sichtung von abschreckend gestaltetem Informationsmaterial n\u00f6tig. Zudem entstehen keine extra Kosten! Es sind nur wenige Klicks notwendig, die App ist installiert und durch das Smartphone jederzeit verf\u00fcgbar.<\/p>\n
\n<\/li>\n
\n<\/b>Durch den Gamification-Anteil und die Anbindung an Forum und Community wird der Nutzer \u00fcber l\u00e4ngere Zeit unterhalten, motiviert und informiert.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>Herausforderungen<\/span><\/h4>
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\n<\/b>Der Schutz der Artenvielfalt hat f\u00fcr viele, vor allem konventionelle Landwirte, bislang noch keinen gro\u00dfen Stellenwert im betrieblichen Alltag eingenommen. An diese Zielgruppe heranzukommen ist schwer.<\/p>\n
\n<\/li>\n
\n<\/b>Selbst unter den \u00f6kologisch fortschrittlicheren und weltgewandteren Landwirten gibt es eine, im Vergleich zur Durchschnittsbev\u00f6lkerung, gr\u00f6\u00dfere Ablehnung von neuen technologischen Trends.<\/p>\n
\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>[\/vc_column][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][vc_column width=“2\/3″ css=“.vc_custom_1588050630966{background-color: #ffffff !important;}“]SWAT-Analyse<\/span><\/h4>[vc_empty_space height=“9px“]
<\/div>[vc_empty_space height=“9px“][\/vc_column][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][vc_column width=“2\/3″ css=“.vc_custom_1588050630966{background-color: #ffffff !important;}“]Fokusgruppen & Interviews<\/span><\/h3>[vc_column_text animation_delay=“500″]Interviewt wurden Landwirte sowie Biodiversit\u00e4tsexperten aus dem Regierungspr\u00e4sidium Stuttgart. Die Ergebnisse aus den Interviews und Fokusgruppen wurden unter anderem dazu verwendet, um den einleitenden Fragebogen innerhalb der App zu entwickeln und um Konzeptionsschw\u00e4chen zu eliminieren.<\/p>\n
\nUm den potentiellen Nutzer zu verstehen und um dessen Arbeitsumfeld kennen zu lernen wurde au\u00dferdem die Frage diskutiert, wie Ma\u00dfnahmen konkret auf diesem Hof aussehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\nZiele der Fokusgruppe<\/span><\/h4>
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Farm Scribbles<\/span><\/h4>
<\/div>[\/vc_column][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=“1\/6″][\/vc_column][vc_column width=“2\/3″]Personas<\/span><\/h4>[vc_column_text]Mit Hilfe der quantitativen und qualitativen Daten aus Interviews und Fokusgruppen habe ich die drei Zielgruppenprofile Paolo (der \u00d6kologische, 59), J\u00fcrgen (der Performer, 47) und Heinrich (der Stolze, 38) definiert. Hierdurch konnte ich mich besser in meine Hauptnutzergruppen einf\u00fchlen, was dabei half, die Ziele der App entsprechend ihrer Bed\u00fcrfnisse zu priorisieren.[\/vc_column_text]